Metropol Immobiliengruppe
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Entwurf von ASTOC für Immobilien-Projekt
zwischen Gürzenich und St. Maria im Kapitol
findet Zustimmung der Jury
Acht Entwürfe galt es zu sichten und zu bewerten. Acht Entwürfe, die sich in unterschiedlicher Weise mit der möglichen Entwicklung des innerstädtischen Quartiers zwischen Augustinerstraße, Kleiner Sandkaul, Gürzenichstraße und Martinstraße auseinandersetzen. Eingeladen zu diesem Planungswettbewerb hatte die Entwicklungs-
gesellschaft Gürzenich-Quartier mbH & Co. KG, hinter der die Kölner PARETO GmbH, Projektentwickler der Kreissparkasse Köln, und die ebenfalls aus Köln stammenden Metropol Immobiliengruppe stehen.
Keine leichte Aufgabe für die hochkarätig besetzte Jury, zu der unter anderem der Kölner Baudezernent Bernd Streitberger, Jürgen Minkus als Vorsitzender des Gestaltungsbeirates der Stadt Köln und der Kölner Architekt Walter von Lom als Vorsitzender des Preisgerichtes gehörten. Doch nach wenigen Stunden war die Entscheidung klar und eindeutig: Gewinner des Planungswettbewerbs ist das Kölner Büro ASTOC Architects & Planners. Zwei dritte Plätze gab es für das Berliner Büro Axthelm Architekten und MSM Meyer Schmitz-Morkramer (Köln/Darmstadt), und den vierten Platz belegt der Entwurf von Allmann Sattler Wappner (München).
Erneuerung mit Rücksicht auf vorhandene Strukturen
„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Baudezernent Streitberger am Ende der Jury-Sitzung. „Es war Konsens in der Runde, dass wir in diesem sensiblen innerstädtischen Bereich eine Planung brauchen, die notwendige Erneuerung mit Eigenständigkeit verbindet; die Rücksicht auf die Gegend und ihre Bestandsbauten nimmt und gleichzeitig einen neuen Akzent setzt“. Das, so stimmte Walter von Lom zu, bringe der preisgekrönte Entwurf mit: „Wir haben einen Entwurf ausgezeichnet, der die vorhandene städtebauliche Struktur berücksichtigt, Bezüge zu ihr aufnimmt und doch gleichzeitig eine erkennbare eigene Adresse schafft.“ Derzeit findet sich in dem Gebiet wenig ansprechende drei- bis fünfgeschossige Blockrandbebauung aus der Nachkriegszeit mit einfallsloser Betonfassade. Zweckmäßig, aber der direkten Nachbarschaft von Gürzenich, St. Mario im Kapitol und „Via Culturalis“ nicht entsprechend.
Einladung zur Ausstellung ab dem 12. April
Die Entwicklungsgesellschaft Gürzenich-Quartier mbH & Co. KG hat in den vergangenen Monaten Grundstücke von verschiedenen Eigentümern in diesem Bereich erworben und wird die neue Bebauung auf diesen eigenen Grundstücken umsetzen. Und auch wenn die Planung noch lange nicht abgeschlossen und die Entscheidung der Jury nur ein erster Schritt bei der Entwicklung des Gürzenich-Quartiers ist, so wollen die Investoren den Kölnern und allen Interessierten die Entwürfe der Architekten gerne vorstellen: Sie laden ein zur Ausstellung in der Kreissparkasse Köln. In der Schalterhalle der Kreissparkasse am Neumarkt werden vom 12. April bis zum 26. April alle acht Entwürfe mit Zeichnungen, Modellen und Beschreibungen vorgestellt. Anmeldungen sind nicht erforderlich, jeder kann sich zu den üblichen Öffnungszeiten die Ideen der Architekten anschauen.
