Metropol Immobiliengruppe
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Wie anlässlich der aktuellen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Donnerstag bekannt gegeben wurde, kann sich Köln auf ein außergewöhnliches Immobilien-Projekt freuen: In der Innenstadt, an der Ecke Magnusstraße/Alte Wallgasse, soll das dortige Parkhaus eine Wandlung der ganz besonderen Art erleben. Geplant ist, die oberen Geschosse des Parkhauses durch Wohnbebauung zu ersetzen. Rund 3.500 Quadratmeter Wohnfläche könnten so entstehen – in der weiterhin wachsenden Metropole Köln, in der die Nachfrage nach hochwertigen innerstädtischen Wohnungen konstant hoch ist, ein Angebot, das auf Interesse stoßen dürfte.
Kooperation der Berliner Contipark mit der Kölner Metropol
Der Ausschuss für Stadtentwicklung hatte über die Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zu entscheiden, eingebracht von der Eigentümerin des Parkhauses, der Berliner Contipark Continentale Parkgaragen GmbH. Diese will das Projekt jedoch nicht alleine realisieren, sondern vertraut dabei auf das Know How und die Erfahrung der Metropol Immobiliengruppe. Derzeit wird ein Kooperationsvertrag geschlossen, die Metropol Immobiliengruppe wird Teile des Parkhauses erwerben und das Projekt vor Ort betreuen und umsetzen. „Eine spannende Sache, auf die wir uns sehr freuen – soweit wir informiert sind, ist dieser Umbau eines bestehenden Parkhauses und die hier geplante Nutzungskonzeption in dieser Größenordnung bislang in Deutschland einmalig“, sagte Metropol- Geschäftsführer Guido Steinbach. Den Antrag für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan hatten die Berliner Ende März gestellt, mit dem Umbau eines Teils der Parkflächen zu Wohnungen wird schon länger geliebäugelt. Denn noch begehrter als Parkplätze sind in Köln Stadt-Wohnungen. Entsprechend zeigten sich die ersten Gesprächspartner – wie beispielsweise Baudezernent Bernd Streitberger, der zu einem frühen Zeitpunkt ausführlich über die Pläne informiert wurde – sehr angetan. „Wir wollen ein Projekt realisieren, das von breiter Akzeptanz getragen ist, sowohl bei der Stadt als auch bei den späteren Nutzern und den derzeitigen Anwohnern
und Anliegern“, erklärte Herr Steinbach. Der nächste Meilenstein auf dem Weg hin zur außergewöhnlichen Verbindung von Parkhaus und Wohnraum: ein Fassadenwettbewerb für die Gestaltung der Parkhausfassade entlang der Magnusstraße und der Alten Wallgasse, zu dem im Laufe der nächsten Monate Architekturbüros eingeladen werden sollen.

